Gremium / Ausschuss:

Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün

Datum: 

7. September 2021

Drucksache: 

Renn- und Tuningmeile am Rollfeld Wickede

2021-09-02 14.54.16

Antrag:

Der Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün beschließt:
Der defizitäre und klimaschädliche Betrieb des Rollfeldes in Dortmund Wickede (oft scherzhaft „Flughafen Dortmund“ genannt) soll beendet werden, um auf diesem Gelände der Raser- und Tuningszene eine angemessene Heimat zu geben. Das Areal soll “Blech-Tinder-Heimat” heißen, wofür man sicher Fördergelder von den folkloristischen Heimatministerien der sich christlich darstellenden Parteien abgreifen kann.

Hier können viele Arbeitsplätze und eine Test- und Präsentationsstrecke für innovative Technologie entstehen. Die Polizei kann ihre Messgeräte ausgiebig testen und vorstellen, während die RaserX sich als Testobjekte zur Verfügung stellen und dafür preisermäßigte Erinnerungsfotos inklusive amtlicher Geschwindigkeitsmessung als Beweise ihrer Leistungsfähigkeit erhalten. Die Rennmeile kann zu einem Ort des Dialogs zwischen Rasern, Posern und Polizei werden. Dort kann man sich vorab kennenlernen, sich austauschen und die jeweiligen Positionen in einer angenehmen Atmosphäre diskutieren.

Eine Tribüne für ZuschauerX soll dem heute oft verwaisten Rollfeld den Charme einer echten Rennstrecke geben. So wird Dortmund vielleicht bald in einem Atemzug mit Monte Carlo, Le Mans und Daytona genannt!

Der Tower kann sowohl Pressekabine als auch VIP-Lounge für zahlungskräftige Gäste sein. Auch eine Flitterwochen-Suite für Renn-Paare ist denkbar. Eine Flaniermeile und Sitzgelegenheiten sollen eine Dialogmöglichkeit zwischen Fahrzeuginsassen und SpaziergängerX als “Blech-Tinder” schaffen. Auch Filialen von Autobahnkirchen sind denkbar, um spontane Trauungen durchzuführen, damit kein außerehelicher Geschlechtsverkehr praktiziert werden muss. Umliegende Drive-In-Restaurants können sich ansiedeln und neben Speisen und Getränken auch Verhütungsmittel und Potenz-Pillen anbieten. Abgerundet wird das Angebot durch die am Straßenstrich entfernten Verrichtungsboxen.

Weitere Bauschritte könnten Restaurants mit attraktiver Außengastronomie und Blick auf die Rennstrecke, eine Boxengasse mit Werkstätten, GutachterX und Filialen von TÜV und Dekra sein.

Das Angebot wird die Rennstrecke am Ostwall entlasten, deren Betrieb häufig durch Straßenverkehr und Polizeikontrollen behindert wird.

Begründung:

Sowohl der defizitäre “Flughafen” als auch die Raser- und Poserszene führen in Dortmund zu Verärgerung. Die Tage der kostspieligen Flughafen-Simulation auf dem Rollfeld Dortmund Wickede sind ohnehin gezählt. Fraglich ist nur, wie lange sich der Anschein eines Flughafens in Dortmund noch aufrechterhalten lässt.

Die Tuningszene in Dortmund wächst und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Auch die Raserszene ist in Dortmund fest verwurzelt. Der konsequent übertriebene Ausbau von innerstädtischen Verkehrswegen zu breiten Rennpisten hat hier hervorragende Dienste geleistet.

Daran wollen wir anknüpfen und der Szene mit dem Projekt “Renn- und Tuningmeile” ein neues Zuhause geben.

AnwohnerX des Renn-Walls werden sich ebenfalls über das Abwandern der Szene aus ihrem Lebensbereich in ein Umfeld freuen, welches keinerlei Wohnbebauung aufweist. So könnte der Wall wieder zu einer normalen Straße werden.

Gerade die Verkehrswende wird neue Möglichkeiten eröffnen. Tuning für Elektro-Autos wird ein lukrativer Markt, und Dortmund könnte das Zentrum sein!

Beschluss / Antwort:

Protokoll der Sitzung:

Presseberichte:

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